Rheumatologie

Was heisst Rheuma?

Das Wort “Rheuma” stammt ursprünglich aus dem Griechischen (rheo „ich fließe“). Der Ausdruck Rheuma wurde erstmals im „Liber de Rheumatismo et Pleuritide dorsali“ von Guillaume de Baillou (1538-1616) verwendet. Er glaubte nach der damaligen Lehre der Körpersäfte, dass kalter Schleim vom Gehirn herab zu den Extremitäten fließe und die entsprechenden Beschwerden auslöse.
Heute wird der Begriff Rheuma im Volksmund generell als Beschwerden (vorwiegend Schmerzen) am Bewegungsapparat (Muskeln, Sehnen und Gelenke) verwendet.

Etwas genauer wird der Begriff in der Rheumatologie angewandt. Zum Beispiel bei der Rheumatoiden Arthritis, bei welcher eine entzündliche Ursache im Vordergrund steht. Die Rheumatologie beschäftigt sich mit der konservativen , das heisst nicht operativen Therapie von Gelenks- und Muskelerkrankungen.

Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises:

Wann soll man zum Rheumatologen?

Wenn die Gelenk- und/oder Rückenschmerzen länger als 2 Wochen anhalten oder wenn an einem Gelenk eine Schwellung, Rötung und Überwärmung auftritt sollten sie zum Hausarzt bzw. zum Rheumatologen.

Spielt die Ernährung eine Rolle?

Bei Gicht?
Bei entzündlichen Rheumaerkrankungen ?
Bei Schmerzen?

Arthrose:

Arthrosebild

Chondroitinsulfat verlangsamt das Fortschreiten der Kniegelenkarthrose und lindert deren Symptome

Eine neue internationale Studie (STOPP-Studie) zeigt eine positive Wirkung des Chondroitinsulfates auf die Arthrose.

Original-Artikel: “Long-Term Effects of Chondroitins 4 and 6 Sulfate on Knee Osteoarthritis”, André Kahan, Daniel Uebelhart, Florent De Vathaire, Pierre D. Delmas, Jean-Yves Reginster, Arthritis & Rheumatism, February 2009.